Samstag, 22. Oktober 2016

Museo Pecci Prato

Suchen Sie moderne Kunst?
dann fahren Sie nicht nach Florenz sondern nach Prato!

Die Stadt liegt 15 Kilometer von Florenz entfernt:
Hier finden Sie das neue Museo Pecci: ein Tempel der modernen Kunst. Seit 6 Jahren war das Pecci geschlossen, da es Renovierung und im allg. eine neue Vision brauchte.

Seit einer Woche kann man es besichtigen: zur Zeit läuft die Ausstellung
La fine del mondo (Das Weltende)
Ich habe das Museum besichtigt: die Ausstellung ist erstaunlich gut!

La fine del mondo

Ich kenne mich in dem Fach (moderner Kunst) nicht aus; ich bin keine Amateurin bzw. Expertin. Ich folge den Gefühlen und den Sensationen und hier empfindet man viel.
Kennen Sie z.B. Die tote Klasse von Kantor?



Montag, 17. Oktober 2016

Eine Wanderung von Lucca nach Pisa

Ab und zu konzentriere ich mich eher auf die Toskana als auf Florenz.
Und erzähle gerne von wunderschönen Landschaften und Sehenswürdigkeiten, wie die  Wanderung, die ich neulich gemacht habe und zwar von Lucca nach Pisa den alten Wasserleitungen entlang.

La via degli Acquedotti (der italienische Name) ist ein Wanderweg mit Schildern und vielen Wegzeichen, die so aussehen:


Die Wanderung kann sowohl in Pisa als auch in Lucca anfangen; ich bin mit dem Zug aus Florenz nach Lucca gefahren (1 Stunde 19 Minuten) aber umgekehrt ist es auch möglich.
Man wandert der Wasserleitung entlang, die grosse Arkaden hat und aus dem 19. Jh. stammt.
Der Zweck der Wasserleitung war, gutes Wasser von den Hügeln in die Stadt zu führen.

Die gesamte Wanderung ist 24 Km. lang, man braucht ungefähr 8 Stunden: der Weg ist zum grossen Teil flach, wenigstens in der Nähe der beiden Städten, man muss aber die Berge steigen, die zwischen den zwei Städten stehen, die sog. Monti Pisani. 
Wenn man will, kann man in Vorno unterbrechen: dasist ein schönes Dorf, mit einer alten Pievekirche und vielen historischen Villen. So wird die Wanderung ein 2-Tage-Weg.

Die Landschaft ist wunderbar, vor allem jetzt, wo der Herbst alles gelb färbt.
In der Vergangenheit hat man dem öffentlichen Bauwerk ein monumentales Aussehen gegeben, so dass es als Sehenswürdigkeit wirkt: zum Beispiel sehen die verschiedenen Zisternen wie Tempel oder Kirchen aus; und selbst die Arkaden sind sehr imposant.







Am faszinierendsten ist aber ein Ort, wo das Wasser in kleine Wasserfällen geleitet und dann kanalisiert wird; dieser einsame Ort heisst Le parole d'oro (die goldenen Worte, ein toller Name, was?).
Hier ist alles grün und ruhig und schön: le parole d'oro liegt am Fuss des Berges.
Die Bäume sind typisch mittelmeerisch (das Meer liegt hier nur wenige Kilometer entfernt) : Pinien, Erdbeerbäumen (mit reifen Früchten drauf!), Zypressen aber auch Kastanienbäume gibt's viele und Kastanien, die man pflücken kann.

Auf der pisanischen Seite ist das Aquädukt ein Werk der Medici, bzw. des Grossherzogs Cosimo I. das bedeutet, die Leitungen stammen aus dem 16. Jh: viel älter und auch nicht so gut aufbewahrt.

Trotzdem ist die Wanderung an der schönen Landschaft sehr faszinierend: die Berge bleiben im Rücken, vor uns ist das Meer, das man nur von oben sehen kann.

In kaum eine Stunde erreicht man vom Dorf Asciano die Stadt Pisa.
Könnten wir den berühmten Domplatz mit dem schiefen Turm verpassen? Natürlich nicht!!!



Dienstag, 11. Oktober 2016

Santa Maria Novella: die Bilder

Wie versprochen finden Sie einige Photos vom Komplex von Santa Maria Novella.
Das ganze ist hervorragend und sehr sehr interessant
Ein grosser Kreuzgang, Chiostro Grande, der grösste in Florenz; ein Speisesaal mit rein gotischer Struktur bzw. Spitzbogen und die vielen Fresken unter den Arkaden.

Am letzten Sonntag waren viele Besucher dort aber der Komplex wird bald zur Verfügung für Besichtigungen stehen bzw. ab dem 15. Dezember.