Sonntag, 11. Mai 2014

Florenz und Gärten

Wenn ich eine neue Stadt im Frühling besichtige, suche ich mir immer einen Garten bzw. einen Park aus, den ich irgendwann unter den Museen besichtige.

Frühling ist die beste Zeit, nicht nur weil es meine beliebte Jahreszeit ist, sondern auch weil alles blüht.
Die Tage werden schnell länger, es ist angenehm warm, nicht heiss wie im Sommer, wo bei uns die Gärten  meistens trocken sind.

Ubrigens sind die Gärten auch ein Teil unserer künstlerischen Erbschaft, der sog. "giardino all'italiana" galt als Vorbild in ganz Europa.

Wissen Sie schon, welchen Garten in Florenz Sie besuchen werden?
Sie haben eine Auswahl. Ich gebe Ihnen meinen Tipp.
Mein allerbester ist Giardino Bardini. Kein freier Park sondern ein historischer Garten, ein Teil von dem Besitz von Stefano Bardini, der als Antiquitäten-und Kunstsammler viel Geld gemacht hatte und einen palazzo, eine Villa und diesen Garten an einem Hügel kaufte.
Der Garten hat seinen Eingang an der via dei Bardi, vom Ponte Vecchio in wenige Meter zu erreichen.
Die Eintrittskarte ist nicht besonders preiswert, € 10 aber gemeinsam mit Giardino di Boboli, man kann zwei wunderschöne Gärten damit besuchen.

Der Giardino Bardini dehnt sich auf einem Hügel aus, er ist vollkommen aufwärts. Wenn man den Top erreicht, hat man einen hervorragenden Ausblick auf Florenz, die Stadt ist ganz nah, man kann sie fast berühren.

Der Garten hat viele Pflanzen, Rosen, Glyzine, riesige Azaleen und alte Bäume und noch Statuen und Brunnen.
Geht man die Treppen hinauf, erreicht man den Höhepunkt mit einer Loggia, die für kleine Austellungen oder Konzerte benutzt wird.
Es ist ein eleganter, ruhiger Ort. Wenn man eine schöne Aussicht sucht, dann ist man hier richtig.



Der Ausblick auf die Stadt